Oralchirurgie

Wir bie­ten die Pro­fes­sio­nel­le Zahn­rei­ni­gung trotz höchs­ter Leis­tungs­an­for­de­run­gen zu einem fai­ren Preis an. Einen Über­blick über die Kos­ten erhal­ten Sie in unse­rer Preis­lis­te. Die Pro­fes­sio­nel­le Zahn­rei­ni­gung ist für gesetz­lich-ver­si­cher­te Pati­en­ten in der Regel eine Pri­vat­leis­tung. Mitt­ler­wei­le betei­li­gen sich aber auch immer mehr gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­run­gen an den Kos­ten. Eine Lis­te die­ser Kran­ken­kas­sen fin­den Sie hier (Quel­le: Zahn­ärzt­li­che Mit­tei­lun­gen, Stand April 2016). Sofern Sie eine pri­va­te Zusatz­ver­si­che­rung haben oder voll pri­vat ver­si­chert sind, soll­ten Sie vor­ab bei Ihrer Ver­si­che­rung anfra­gen.

Bit­te haben Sie dafür Ver­ständ­nis, dass wir die Bezah­lung der in Anspruch genom­me­nen Leis­tun­gen direkt im Anschluß an die Behand­lung ver­lan­gen. Unse­re Prei­se kön­nen nur dann so straff kal­ku­liert wer­den, wenn wir so viel ver­wal­tungs­tech­ni­schen Auf­wand wie mög­lich umge­hen kön­nen.

Bes­ten Dank!

Gera­de bei oral­chir­ur­gi­schen Ein­grif­fen ist eine mög­lichst stress- und schmerz­ar­me Behand­lung gefragt. Mit Lokal­an­äs­the­sie und Sedie­rung ste­hen in unse­rer Pra­xis zwei bewähr­te Metho­den der Betäu­bung zur Ver­fü­gung. Anders als eine Nar­ko­se, bei der das Bewusst­sein voll­stän­dig aus­ge­schal­tet ist und der Pati­ent künst­lich beatmet wer­den muss, stellt die Sedie­rung eine gerin­ge­re Belas­tung für den Orga­nis­mus dar. Sie kann vom anäs­the­sio­lo­gisch aus­ge­bil­de­ten Chir­ur­gen selbst durch­ge­führt wer­den. Beim so genann­ten Däm­mer­schlaf ver­spürt der Pati­ent kei­ne Schmer­zen und hat kei­ner­lei Erin­ne­rung an die Ope­ra­ti­on. In nahe­zu allen Fäl­len, die einen oral­chir­ur­gi­schen Ein­griff nötig machen, ist die­se Metho­de aus­rei­chend und es kann auf eine Nar­ko­se ver­zich­tet wer­den.

Im Gegen­satz zur Lokal­an­äs­the­sie, bei der nur der Bereich um die Ope­ra­ti­ons­stel­le her­um betäubt wird, bedeu­tet die Sedie­rung beson­ders für Angst­pa­ti­en­ten oder Men­schen, die einen star­ken Wür­ge­reiz ver­spü­ren, eine sinn­vol­le Unter­stüt­zung. Dane­ben sind es vor allem die grö­ße­ren oral­chir­ur­gi­schen Ein­grif­fe, die dem Pati­en­ten im Däm­mer­schlaf erleich­tert wer­den: bei­spiels­wei­se das Zie­hen aller vier Weis­heits­zäh­ne in einer Sit­zung oder das Set­zen meh­re­rer Implan­ta­te, vor allem in Ver­bin­dung mit Kno­chen­auf­bau­ten.

Haben Sie mit uns eine Behand­lung unter Sedie­rung ver­ein­bart, so sind eini­ge Beson­der­hei­ten zu berück­sich­ti­gen. Bit­te erschei­nen Sie zum ver­ein­bar­ten Ter­min nüch­tern (eini­ge Schlu­cke Was­ser oder Tee bis zwei Stun­den vor dem Ter­min sind erlaubt). Um die­se Zeit­span­ne so kurz wie mög­lich für Sie zu hal­ten, legen wir Behand­lun­gen in der Regel in die Mor­gen- oder Vor­mit­tags­stun­den. Der Ein­griff selbst dau­ert meist nicht län­ger als unter ört­li­cher Betäu­bung, aller­dings möch­ten wir Sie bit­ten, im Anschluss noch etwa 30-60 Minu­ten Auf­ent­halt zur Beob­ach­tung in der Pra­xis ein­zu­pla­nen. Für den Rück­weg soll­te Ihnen eine Begleit­per­son zur Ver­fü­gung ste­hen, da Sie nach einer Sedie­rung etwa 24 Stun­den lang als nicht ver­kehrs­taug­lich gel­ten und kein Fahr­zeug füh­ren dür­fen.

In der Regel fin­det vor der Ope­ra­ti­on ein Bespre­chungs­ter­min statt, bei wir den Sta­tus des Pati­en­ten ermit­teln, die OP-Auf­klä­rung durch­füh­ren und den Behand­lungs­ab­lauf bespre­chen. Mit Aus­nah­me von Akut­be­hand­lun­gen, die kei­nen Auf­schub dul­den und daher sofort durch­ge­führt wer­den, ver­ein­ba­ren wir danach einen zwei­ten Ter­min für den Ein­griff.

Am Behand­lungs­tag ist bei Ihrem Erschei­nen alles vor­be­rei­tet und wir star­ten mit der im Vor­feld bespro­che­nen Metho­de der Betäu­bung bzw. Sedie­rung. Bei einer Lokal­an­äs­the­sie ist das OP-Gebiet nach etwa 3-7 Minu­ten voll­stän­dig unemp­find­lich und der Ein­griff kann begin­nen. Abhän­gig von der Art der Behand­lung, z.B. ob die Wun­de ver­näht wer­den muss, gestal­tet sich auch die Nach­sor­ge unter­schied­lich. In der Regel bekom­men Sie für die ers­ten Stun­den zu Hau­se ein Schmerz­me­di­ka­ment sowie eini­ge Tup­fer mit. Nach Abklin­gen der Betäu­bung steht der Nah­rungs­auf­nah­me meist nichts im Wege, zu ach­ten ist aber dar­auf, zunächst nur Wei­ches oder Flüs­si­ges zu sich zu neh­men. Die meis­ten Pati­en­ten kön­nen bereits am Fol­ge­tag wie­der ohne Ein­schrän­kung alles essen. Nach einer Woche bis 10 Tagen möch­ten wir Sie ger­ne wie­der­se­hen, um den Fort­schritt der Wund­hei­lung zu beur­tei­len und ggf. Fäden zu ent­fer­nen.

Häu­fi­ge oral­chir­ur­gi­sche Ein­grif­fe in unse­rer Pra­xis sind unter ande­rem:

  • Ent­fer­nung von Zys­ten
  • Behand­lung von Abzes­sen
  • The­ra­pie des Weich­ge­we­bes, z.B. um den Zahner­halt zu unter­stüt­zen, die Ästhe­tik zu kor­ri­gie­ren oder im Rah­men einer Tumor­be­hand­lung
  • Implan­ta­tio­nen
  • Kno­chen­auf­bau­ten
  • mini­mal­in­va­si­ve Zahn­ex­trak­ti­on
  • Weis­heits­zahnent­fer­nung

Die vor­sorg­li­che Ent­fer­nung der Weis­heits­zäh­ne wird häu­fig nach einer abge­schlos­se­nen kie­fer­or­tho­pä­di­schen Behand­lung emp­foh­len. Dies geschieht, um die eben­mä­ßi­ge Aus­rich­tung der Zahn­rei­hen nicht zu spä­te­rer Zeit durch den Zahn­durch­bruch oder das Wachs­tum der Weis­heits­zäh­ne zu gefähr­den, die oft zu wenig Platz im Kie­fer haben. Ein Platz­man­gel kann sich aber auch ohne vor­an­ge­gan­ge­ne KFO-Behand­lung abzeich­nen. Dann bre­chen die Weis­heits­zäh­ne oft nur teil­wei­se durch, was eine häu­fi­ge Ursa­che für chro­ni­sche Ent­zün­dun­gen bil­det. Heu­te wer­den meist alle vier Weis­heits­zäh­ne in einer Sit­zung ent­fernt. Die mehr­tä­gi­ge Pha­se der Scho­nung sowie die danach häu­fig auf­tre­ten­den Schwel­lun­gen müs­sen so nur ein­mal erdul­det wer­den.

Auch wenn eine — an sich unkom­pli­zier­te — Zahnent­fer­nung ansteht, sind Pati­en­ten mit beson­de­rer Kran­ken­ge­schich­te häu­fig beim Oral­chir­ur­gen bes­ser auf­ge­ho­ben. So könn­ten etwa blut­ver­dün­nen­de Medi­ka­men­te, wie sie heut­zu­ta­ge pro­phy­lak­tisch oder the­ra­peu­tisch durch Haus­ärz­te und Kar­dio­lo­gen ver­ord­net wer­den, star­ke Nach­blu­tun­gen aus­lö­sen. Durch ein ange­pass­tes ope­ra­ti­ves Manage­ment, bei­spiels­wei­se spe­zi­el­le Naht­tech­ni­ken oder direkt in die Wun­de ein­ge­brach­te Wirk­stof­fe, wer­den die­se Risi­ken mini­miert und eine rei­bungs­lo­se Wund­hei­lung unter­stützt. Auch Medi­ka­men­te, die bei Osteo­po­ro­se oder in der Tumor­the­ra­pie ein­ge­setzt wer­den, bedür­fen häu­fig einer spe­zi­el­len OP-Pla­nung, da es unter Ein­nah­me die­ser Mit­tel (z.B. Bis­phos­pho­na­te) zu erheb­li­chen Wund­hei­lungs­stö­run­gen kom­men kann.

Die indi­vi­du­el­le Betrach­tung jedes Pati­en­ten, sei­nes Krank­heits­bil­des und sei­ner Vor­ge­schich­te ent­schei­det immer über die jewei­li­ge Vor­ge­hens­wei­se. Nur so kann — in Ein­klang mit der Exper­ti­se des aus­füh­ren­den Chir­ur­gen — die best­mög­li­che Behand­lung sicher­ge­stellt wer­den.

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