Karies I Zahnfüllungen

Wenn es trotz guter Prophylaxe zu einem „Loch“ kommt, geht es um die schnelle Behandlung und eine passende Zahnfüllung.

Welche Zahnfüllungen gibt es?

Sollte es zu einer Karies kommen, wird die betroffene Stelle von den befallenen Bakterien und dem zerstörten Zahngewebe gereinigt und desinfiziert. Im Anschluss wird der Zahn durch eine Füllung versorgt. 

Grundsätzlich kommen drei Varianten infrage: Die klassische (silberfarbene) Amalgamfüllung, die (keramische) Kompositfüllung und das Keramik-Inlay, das in unserem zahntechnischen Labor hergestellt wird.

Und was ist mit Amalgam?

In unserer Praxis verwenden wir für neue Zahnfüllungen nur in Ausnahmefällen noch Amalgam. Sie machen sich Sorgen, weil Sie noch alte Amalgamfüllungen haben? Unsere Zahnärzte informieren Sie gerne , warum das nicht nötig ist und wie der aktuelle medizinische Stand zum Thema Amalgam ist. 

Kompositfüllungen

Kompositfüllungen bestehen aus Kunststoff und Keramikteilchen und sind abnutzungsresistent. Die perfekte Anpassung an die individuelle Zahnfarbe ist möglich. Diese Füllungen werden mit dem Zahn verklebt. Daher können auch stärker geschädigte Zähne, die ansonsten eine Krone benötigen würden, durch eine Kompositfüllung versorgt werden.

Wir empfehlen diese Füllungen für:

  • ästhetische Restaurationen, vor allem im sichtbaren Bereich
  • bei großen Defekten
  • bei Defekten in kautragenden Bereichen (z.B. Kauflächen der großen Backenzähne).
Füllung bei den Zahnärzten vor Ort

"Wir beraten Sie gerne, welche Füllung in Ihrem individuellen Fall die meisten Vorteile hat."
– Dr. Frederic Vom Orde

Inlay-Bild-v2

Keramik-Inlays

Ein Vollkeramik-Inlay ist eine im zahntechnischen Labor hergestellte Zahnfüllung aus Keramik. Es ist ein passgenaues, zahnfarbenes Werkstück, das in den Zahn eingeklebt wird. Anders als plastisches Füllungsmaterial, das in weicher Konsistenz mittels Formhilfen in den Zahn eingebracht wird und anschließend aushärtet.  

Wir empfehlen Keramik-Inlays für 

  • sehr langlebige Versorgungen, 
  • stark belastete Bereiche

Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse?

Bei Kompositfüllungen und Inlays zahlen die gesetzlichen Krankenkassen nur noch einen Zuschuss. Dieser ist so hoch wie der Betrag, den eine Amalgam-Füllung kosten würde. Ist ein anderes Füllungsmaterial gewünscht, müssen gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten die Differenz selbst bezahlen. Nur wenn sie Amalgam nicht vertragen und eine Allergie oder ein Nierenleiden nachweisen können, übernimmt die Kasse auch die Kosten für andere Materialien. In der Regel übernehmen die meisten Zahnzusatzversicherungen die Mehrkosten für hochwertigere Füllungsmaterialien.